Der Dialog zur Charta: Die Veranstaltungen

Die Zukunftscharta ist entstanden durch intensive Diskussionen in Veranstaltungen in ganz Deutschland und einen partizipativen Online-Dialog. Die verschiedenen Etappen des Online-Dialogs sind untenstehend zusammengefasst.

Alle Informationen zur Auftaktveranstaltung Zukunftscharta „EINEWELT – Unsere Verantwortung“
Bundesminister Dr. Gerd Müller (BMZ), Miriam Holthausen (ONE Deutschland), Alexander Reppening (weltwärts), Sophie Trobitzsch (WorldWeWant), Prof. Klaus Töpfer (Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam e.V.), Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker

Auftaktveranstaltung Zukunftscharta „EINEWELT – Unsere Verantwortung“ / Berlin

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat am 1. April 2014 die Diskussion für eine gemeinsame Zukunftscharta „EINEWELT – Unsere Verantwortung“ gestartet. Das Entwicklungsjahr 2015 gab den Anlass dafür, den Prozess zur Zukunftscharta zu beginnen: 2015, dem Europäischen Jahr für Entwicklung, laufen die Millenniumsentwicklungsziele aus, und die internationale Gemeinschaft wird eine neue Agenda für nachhaltige Entwicklung verabschieden. Die Klimakonferenz in Paris soll sich im Dezember 2015 auf ein verbindliches Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll einigen, und schließlich hat Deutschland 2015 die G7-Präsidentschaft inne.

Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (Quelle: GIZ / Ralf Rühmeier)

Themenforum 1: „Die ökologische Dimension von Nachhaltigkeit“

Gemeinsam mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eröffnete Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (Foto) in Berlin die Auftaktveranstaltung zum Themenforum „Die ökologische Dimension von Nachhaltigkeit“. Beide betonten die führende Rolle Deutschlands beim internationalen Klimaschutz und bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels. In der Biosphäre in Potsdam wurde die Fachdiskussion am folgenden Tag fortgesetzt.

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Renate Bähr/DSW (Quelle: GIZ / Rainer Dröse)
Renate Bähr/DSW (Quelle: GIZ / Rainer Dröse)

Themenforum 2: „Die soziale Dimension von Nachhaltigkeit“

Eine faire Teilhabe am wirtschaftlichen Wohlstand ist Voraussetzung für dauerhafte Entwicklung und Stabilität. Diese soziale Dimension von Nachhaltigkeit stand im Mittelpunkt des gleichnamigen Themenforums. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit der Panel-Diskussion „Bevor das Fass überläuft – globale Auslöser sozialer Proteste und entwicklungspolitische Lösungsansätze“. Themenpatin Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, fasste am 2. Juli die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen.

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Diskussion (Quelle: GIZ / Christina Kloodt)
Quelle: GIZ / Christina Kloodt

Themenforum 3: „Die ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit“

Im Institut für Weltwirtschaft in Kiel wurde unter der Überschrift „Wachstum neu gestalten – für Breitenwirksamkeit und Nachhaltigkeit weltweit“ über die ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit diskutiert. Themenpate Professor Joachim von Braun vom Zentrum für Entwicklungsforschung ging dabei auf die Debatte um den Wachstumsbegriff ein. Er forderte, dass die Entwicklungsländer in ihrem Streben nach wirtschaftlichem Wachstum am wenigsten Einschränkungen erfahren sollen, während für die Industrieländer starke Nachhaltigkeits-Kriterien gelten müssten.

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Michael Windfuhr (Quelle: GIZ / Matthias Merz)
Michael Windfuhr (Quelle: GIZ / Matthias Merz)

Themenforum 4: „Die politische und kulturelle Dimension von Nachhaltigkeit“

Die Bandbreite an Themen im Forum zur politischen und kulturellen Dimension von Nachhaltigkeit war groß: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte standen auf der Agenda, ebenso die Rolle von Kultur und Religion bei der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Themenpate Michael Windfuhr, stellvertretender Leiter des Deutschen Instituts für Menschenrechte, hob hervor, dass man für die Überlegungen zur Post-2015-Agenda nicht nur aus dem Blickwinkel der Entwicklungspolitik anstellen dürfe, sondern allen Politikfeldern Rechnung tragen müsse.

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Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister von Bonn (Quelle: Jörn Wolter)
Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister von Bonn (Quelle: Jörn Wolter)

Themenforum 5: „Globale Partnerschaften“

In globalen Partnerschaften wird Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe gelebt. Idealerweise arbeiten Akteure aus unterschiedlichen Sektoren zusammen und nehmen so Verantwortung für die EINEWELT wahr. Wie können sich also Staat, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklungspolitik in Deutschland und in der Welt einbringen? Das fünfte Themenforum der Zukunftscharta-Dialogforen widmet sich Globalen Partnerschaften, die entlang der aus dem Dialogprozess hervorgegangenen sieben Handlungsfelder der Zukunftscharta beleuchtet werden.

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Alle Informationen zum 11. Längengrad
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller

11. Längengrad

Was haben die Zugspitze, Augsburg, Quedlinburg und Travemünde gemeinsam? Alle Orte liegen auf oder am 11. Längengrad, der Deutschland von Nord nach Süd durchzieht. Auf diesem Meridian war Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller Ende August 2014 von den Alpen an die Ostsee unterwegs. Dabei diskutierte der Minister zusammen mit Expertinnen und Experten sowie Leserinnen und Lesern von Regionalzeitungen über die globalen Herausforderungen, denen wir uns entlang gemeinsamer Längen- und Breitengrade stellen müssen: Vom Klimawandel über faire Standards in der globalen Produktion bis hin zur Welternährung.

 

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Alle Informationen zum EINEWELT-Zukunftsforum
Bundeskanzlerin Angela Merkel (Quelle: GIZ/Ralf Rühmeier und Frederic Schweizer)

EINEWELT-Zukunftsforum

Beim EINEWELT-Zukunftsforum am 24. November 2014 hat Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller vor rund 3200 Gästen die Zukunftscharta „EINEWELT – unsere Verantwortung“ an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel überreicht. Am Zukunftsforum waren 100 Initiativen aktiv beteiligt. Ministerinnen und Minister aus verschiedenen Ressorts diskutierten in Politikarenen über Klimawandel, Jugend und menschenwürdige Arbeit. Die Charta gibt Empfehlungen für nachhaltiges Handeln in den verschiedensten Lebensbereichen – ob in der Politik, der Wirtschaft oder im Alltag eines jeden Einzelnen.

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